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GLP 16.7. v. E.Völl
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Unser Einsatz bei der GLP am 17.9.2011

Wie hatte ich schon im letzten Jahr gesagt:“ Mal sehen ob und wann wir wieder dabei sein werden! Keine Doppelveranstaltung, kein Einsatz als Rennleiter – also blieb mir das in diesem Jahr auch nicht erspart und so hieß es wieder: „auf zum Nürburgring“.

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Am Freitag wurde dann, nach einem Jahr des Vergessens,  wieder mal mit den Uhren geübt „Panik und Stress pur!!“ holten mich schnell wieder ein.  Nach mehreren Anläufen wurde ich zwar ruhiger, gottlob hatte Harald noch Termin und ich einiges Andere zu tun.

Gegen 16.00 fuhren wir dann in Richtung Nürburgring. Nachdem wir  Papier- und technischen Abnahme erledigt hatten, suchten wir uns noch zwei Teams um eine

Mannschaft auf den MC Roetgen melden (3 MCRler waren wir ja, aber keiner hätte ausfallen dürfen).

Unsere anderen Mitglieder trudelten dann auch ein und es wurden kleine „Schwätzchen“ gehalten. Das Abendessen bei Weber, die Unterhaltung und 3 Gläser Wein lenkten ab und ließen mich sogar ruhig schlafen. Am nächsten Morgen – doch müde und null Hunger.  Da ich das Frühstück nicht im Auto „verlieren“ wollte, ließ ich es wie im Vorjahr – bis auf eine halbe Schnitte und einen kleinen Kaffee- lieber bei Weber.

Kurz vor 7.30 waren wir dann an der Neuen Zufahrt und versuchten noch einen Platz für das vordere Starterfeld zu finden. Die Zeit bis zur Fahrerbesprechung ging unheimlich schnell um, denn viele hatten irgendwie nicht gemerkt, dass ich nur Teilnehmer war. Sie kamen mit Fragen nach weißen Aufklebern – wie muss ich das mit den Tankrunden machen – was mache ich, wenn ich falsch bestätigt habe und vielem mehr und so war mein Rauchkonsum lange nicht so hoch wie beim letzten Mal.
Nach der Fahrerbesprechung ging es dann schlagartig auf in die Einführungsrunde – Kippe weg, Helm an und ab. Wir testeten die Strecke mit ruhigen 11.51.17 und dann ging es auf in die Setzzeitrunde. Mit Schreiben beschäftigt, rutschte die Tastatur der Uhr zwischen den Sitz und irgendwie bemerkte ich dann, dass meine Hand-Uhr nun plötzlich nicht auf Lap sondern Splitt stand, d.h. sie addierte mal fleißig meine Zeiten. Durch das Herunterfallen der Tastatur, war wohl zwischen dem Sitz nochmals ein Impuls ausgelöst worden und so stimmte die Uhr auch nicht mehr. Sch….., den Tränen nahe,  alles zu Ende ich wollte nicht mehr.  Wir haben dann 4 Minuten in der Wartezone gebrütet – was wenn – querrechnen – Differenz von Gesamtzeit zur ersten Zeit………und sind dann los um nicht die maximale Rundenfahrzeit zu überschreiten.

Setzzeit: 15.04.08

Ohne unsere berühmten Bestätigungsmarken retteten wir uns mit Anzählen, auch wenn mir das vor Nervenfieber schon fast schwer fiel, mit 14 Punkten durch die 3 Bestätigungsrunden.
Tankrunde – Stau in der Boxengasse. Wir waren durch unsere langsamen Runden  im hinteren Teilnehmerfeld. O.K. – ein Griff nach hinten, ich wusste ja nun mal wo ich meine Schachtel deponiert war, und hatte meine „Restkippe“ von vor dem Start angemacht.
Plötzlich löste sich der Stau schneller auf als mir lieb war, denn wohin jetzt mit der Kippe?? Rauchen in der Boxengasse – nein im Auto – aber da war kein Aschenbecher!!! So gerade hinter dem Zeitnahmefester stand mir unser TK Peter Litgen in der Nähe. „Hier, nimm mal“ – „ich rauche aber doch nicht“ – egal – „dann mache sie aus!!“ Meine Kippe war ich los, aber Lars hatte es auch schon mitbekommen. Wie gut, dass unser Einlauffoto nicht so scharf war, dass man mich rauchend hätte erkennen können – sonst wäre das schon im Netz!!

Neue Setzzeit: 12.25.36

Die Uhren waren nochmals gescheckt worden, das Kabel verkürzt und jetzt sollte es dann besser werden. Aber daraus wurde dann doch nichts. Bei der Anfahrt zur Steilstrecke rührte Harald in den Gängen, aber die Kupplung packte teilweise nicht. Was jetzt tun – mal packte der Gang – mal nicht. Mit wenig schalten weiterfahren?? Hätte wir die alte Setzzeit von 15 Min belassen, wäre es vielleicht gegangen – aber so???
Wir entschieden uns lieber doch aufzuhören, denn man will schließlich nicht mehr kaputt machen als nötig und zudem mussten wir ja auch noch nach Hause kommen.

Auch der Ausfall hinderte uns nicht an der Siegerehrung im Eifeldorf, denn Jochen Niessen und Andre Seidel hatten einen Superlauf hingelegt: Mit 7,2 Punkten wurden sie 2. in der Rookie - Wertung und 8. der Gesamtwertung.

Bei Timo Seidel und Marcel Henn klappte es an dem Tag auch nicht so wie sie wollten – mit 39.3 Punkten wurden sie 10. in der Rookie - Wertung und 61. in der Gesamtwertung. In der Mannschaftswertung belegten wir den 8. Platz (von 9).Wir hatten einen netten und lustigen Tisch bei der Siegerehrung und Harald  „baggert“ wieder – für den 30. Oktober.
Ersatz für die Zeitnahme hat er wohl schon gefunden und eine neue stärkere Kupplung liegt zum Einbau in der Garage.  – Mal sehen!!!!!!!!!!!

Bericht von Edith Völl